Tagesgeldkonten sind eine gute Möglichkeit, Zinsen für das Geld zu erhalten, dass man derzeit nicht für größere Anschaffungen benötigt, das man aber auch nicht fest anlegen oder in andere Anlageformen investieren möchte. Allerdings sollte man auf einige Punkte achten, bevor man sich für das Angebot einer Bank entscheidet.
Wann lohnt sich ein Tagesgeldkonto?
Bevor man ein Tagesgeldkonto eröffnet, sollte man die Angebote mehrerer Banken vergleichen. Gerade Direktbanken, also Institute ohne eigene Filialen, bei denen man lediglich Online- oder Telefonbanking betreiben kann, locken neue Kunden oft mit vergleichsweise hohen Zinssätzen.
Auf vielen Webseiten findet man kompetente Webseiten, die einem bei der Tagesgeld-Auswahl helfen.
Einlagensicherung
Kann eine Bank die Einlagen ihrer Kunden nicht mehr zurückzahlen, sichert die Einlagensicherung diese bis zu einer Höhe von 50.000 Euro ab. Gerade über das Internet kann man sein Geld auch leicht bei ausländischen Instituten anlegen. Dabei ist das Geld aber nicht über den deutschen Einlagensicherungsfonds abgesichert, es gelten in diesem Fall die Bestimmungen des jeweiligen Heimatlandes der Bank.
Versteuerung von Zinserträgen
Jede natürliche Person darf jährlich maximal 801 Euro an Zinserträgen kassieren. Über diese Summe hinausgehende Beträge müssen von der jeweiligen Bank versteuert werden, der Satz dafür liegt im Moment bei 25 Prozent. Liegt der Bank kein Freistellungsauftrag vor, werden sogar alle Zinserträge versteuert.
Tagesgeldkonto als Girokonto?
Als normales Girokonto kann man sein Tagesgeldkonto nicht nutzen, da die Auszahlung von diesem nur auf ein bereits bei der Eröffnung angegebenes Referenzkonto möglich ist. Viele Institute bieten jedoch eine Kombination aus Tagesgeld- und Girokonto an, bei der das Girokonto gleichzeitig das Referenzkonto ist.