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Welche Versicherung braucht man wirklich?

Welche Versicherung braucht man wirklichBei der unüberschaubaren Anzahl von Versicherungsangeboten für alles, was man sich nur vorstellen kann, ist es schwer herauszufinden, welche Versicherungen die wichtigsten sind. Zahllose Tarife mit noch mehr Sonderbedingungen verwirren die Gemüter und sorgen bei vielen Menschen für Ratlosigkeit. Wer kann schon mit absoluter Sicherheit behaupten, dass er neben einer privaten Haftpflichtversicherung und einer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht noch zusätzlich eine Verkehrsrechtschutzversicherung benötigen könnte. Verbraucherschützer haben herausgefunden, dass die meisten Personen zu viele Versicherungen besitzen. Aber welche von denen ist auch wirklich notwendig und wo kann man mit Nachhaltigkeit Geld anlegen?

Unangenehmen finanziellen Folgen vorbeugen

Jeder hat sich doch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie er seine Lieben im Falle seines Ablebens absichern kann. Eine Möglichkeit bietet da die Sterbegeldversicherung.

Da das Sterben nun einmal zum Leben gehört und ein Begräbnis im Durchschnitt bis zu 5 000,- Euro kosten kann, sollte man seine Angehörigen vor unangenehmen finanziellen Folgen schützen. Falls man alleinstehend ist und keine Angehörigen hat, wäre es schon ein gutes Gefühl, wenn man wüsste, dass seine eigene Beerdigung wenigsten würdevoll vonstattengehen kann. Genau aus diesen Gründen, gibt es eine Sterbeversicherung, die man zu den „Klein-Lebensversicherungen“ zählt. Diese lebenslängliche Kapitallebensversicherung ist rein auf den Todesfall ausgelegt und je jünger man beim Abschluss ist, um so niedriger sind die monatlichen Beiträge. Diese Versicherung deckt alle Aufwendungen ab, die unmittelbar mit dem Tod verbunden sind, wie eine Überführung, die Beerdigung usw.

Anstatt PKV, eine Bürgerversicherung für alle

Eine Versicherung für alle – das fordert derzeit Die Linke. Anstatt einer Aufteilung in privater Krankenversicherung und gesetzlicher Krankenkasse, sollen alle Bundesbürger den gleichen Anteil ihres Einkommens in eine Kranken- und Pflegeversicherung einzahlen. Nach einer Studie, die Die Linke in Auftrag gegeben hat, wäre damit ein Beitragssatz von 10,5 Prozent für alle möglich. Derzeit liegt der Beitragssatz bei 15,5 Prozent, wobei dieser anteilig vom Arbeitnehmer mit 8,2 Prozent getragen werden muss. Reichen durch steigende Gesundheitsleistungen die Beitragszahlungen der Krankenkassen-Mitglieder nicht aus, haben die Kassen zusätzlich die Möglichkeit, die fehlenden Gelder über Zusatzbeiträge einzuholen. Diese sowie auch die derzeit quartalsweise erhobene Praxisgebühr und Medikamentenzuzahlungen, sollen durch die Bürgerversicherung ebenfalls wegfallen.

Sicherheit mit der Restkreditversicherung

Hin und wieder kann es vorkommen, dass sich während der Laufzeit eines Kredits sich die persönlichen Lebensbedingungen ändern. Dies kann durch Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Tod des Lebenspartners oder bei einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit eintreten. Wenn man dann einen Kredit hat, kann man in ernste finanzielle Schwierigkeiten geraten. Da man diese Gründe nicht vorhersehen kann, sollte man sich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigen, ob man für solche Fälle eine Restkreditversicherung abschließt.