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Unangenehmen finanziellen Folgen vorbeugen

Jeder hat sich doch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie er seine Lieben im Falle seines Ablebens absichern kann. Eine Möglichkeit bietet da die Sterbegeldversicherung.

Da das Sterben nun einmal zum Leben gehört und ein Begräbnis im Durchschnitt bis zu 5 000,- Euro kosten kann, sollte man seine Angehörigen vor unangenehmen finanziellen Folgen schützen. Falls man alleinstehend ist und keine Angehörigen hat, wäre es schon ein gutes Gefühl, wenn man wüsste, dass seine eigene Beerdigung wenigsten würdevoll vonstattengehen kann. Genau aus diesen Gründen, gibt es eine Sterbeversicherung, die man zu den „Klein-Lebensversicherungen“ zählt. Diese lebenslängliche Kapitallebensversicherung ist rein auf den Todesfall ausgelegt und je jünger man beim Abschluss ist, um so niedriger sind die monatlichen Beiträge. Diese Versicherung deckt alle Aufwendungen ab, die unmittelbar mit dem Tod verbunden sind, wie eine Überführung, die Beerdigung usw.

Tagesgeld Hopping

Noch immer legen viele Sparer ihr Geld auf schlecht verzinsten Girokonten oder Sparbüchern ab. Tagesgeldkonten hingegen bieten attraktive Renditen und sind durch verschiedene Einlagensicherungsfonds in Deutschland auch absolut sicher. Ab dem 31.12.2010 sogar bis 100.000 Euro, alleine von staatlicher Seite aus. Zusätzlich gibt es je nach Bank noch weitere Sicherungseinrichtungen für große Geldanlagen. Wer sein Geld also nicht fest anlegen kann oder möchte, aber dennoch den größtmöglichen Zinssatz ohne Risiko will, der wird sich früher oder später für ein Tagesgeldkonto entscheiden.

Wer allerdings über eine größere Summe Geld verfügt, also fünfstellige Summen oder mehr, für den lohnen sich Tagesgeldkonten besonders dann, wenn er sich die Mühe macht und immer wieder die Zinsangebote der unterschiedlichen Banken analysiert und gegebenenfalls wechselt. Denn bei einer solch hohen Summe machen auch kleine Unterschiede in den Verzinsungen einiges aus. Da sich die Konditionen für Tagesgeldkonten häufig ändern, ist es wichtig, dass man diese im Auge behält. Ein Wechsel auf ein neues Tagesgeldkonto bei einer andern Bank ist ziemlich einfach und zudem gibt es häufig für Neukunden besondere Boni.

Der eben beschriebene häufige Wechsel von einem Tagesgeldkonto zum Nächsten wird als „Tagesgeld Hopping“ bezeichnet. Wer dies effizient betreiben will, muss sich die Angebote und Zinsentwicklungen aller Banken genau zu Gemüte führen und dann schnell und vor allem häufig handeln und nicht im Glauben sein, dass das Tagesgeldkonto dass man jetzt nutzt, für längere Zeit die besten Konditionen bieten wird. So kann man mit einem maximalen Zinsertrag rechnen.

Natürlich verschlingen diese Beobachtung und der Wechsel zu neuen Tagesgeldkonten einiges an Zeit. Diese Zeit muss sich natürlich lohnen, und aus dem Grund ist Tagesgeld Hopping erst für größere Anlagesummen interessant. Allerdings sollten sie dafür keinen Kredit aufnehmen. Denn die Stunden die man damit verbringt, müssen sich durch den zusätzlichen Zinsertrag auch auszahlen. Für einen zusätzlichen Zinsertrag für 50 Euro im Monat möchte sich ja auch niemand tagelang hinsetzen und verschiedenste Angebote immer wieder aufs Neue analysieren.

Immobilien als Kapitalanlage

Anleger die ihr Erspartes nicht in fragwürdige Aktienpakete investieren wollen haben noch andere Alternativen. Zum Beispiel der Kauf einer Immobilie. Einen Anlage dieser Art hat zum einen steuerliche Vorteile und in vielen Fällen auch eine attraktive Rendite.

Beachten sollte man jedoch bestimmte Qualitätskriterien die bei einer Anlageimmobilie für eine gute Rendite ausschlaggebend sind. Diese Kriterien sind:

  • Lage des Objektes (Anbindung)
  • Vermietbarkeit des Objektes (Vollvermietung)
  • Zustand des Objektes (Alter und Ausstattung)


Sind die genannten Kriterien erfüllt oder zufriedenstellend kann man beruhigt investieren.

Bei bereits vermieteten Immobilien kommt der schon angesprochene steuerliche Vorteil zum tragen. Mit Hilfe eines kompetenten Steuerberaters kann die eigene Steuerlast merklich gesenkt werden.

Auswahl der Mieter

Hier sollte man wählerisch sein um nicht an einen Mietnomaden zu geraten. Der erste Eindruck ist schon ziemlich aufschlußreich (gepflegter Eindruck, Auto, Sprache). Der finanzielle Hintergrund des Mieter in Erfahrung zu bringen kann auch nicht schaden. Verlangen sie wenn nötig eine Schufa-Auskunft. Hierfür muss der Mieter jedoch freiwillig bereit sein diese Auskunft zu geben.

Welche Immobilie ist die Richtige?

Für Novizen im Immobilien-Geschäft ist die Investition in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zu empfehlen. Das Investment ist überschaubar und der Aufwand sowie das finanzielle Risiko relativ gering. Auch muss sich ein Vermieter nicht um den Zustand des gesamten Gebäudes kümmern, das ist nämlich Sache des Verwalters.
Der Kauf eines Einfamilienhauses wird einiges mehr kosten. Notwendige Instandhaltungsarbeiten (Renovierung von Heizung oder Dach) müssen sie durchführen. Wenn das Haus jedoch leerstehen sollte können sich die anfallenden Kosten schnell summieren und sie in finanzielle Engpässe treiben.
Mehrfamilienhäuser zu kaufen sollte den Profis überlassen werden. Hier kommt ein Haufen Arbeit durch Verwaltung und Mieterwechsel auf sie zu. Auch der finanzielle Aufwand ist bei dieser Immobilienanlage um einiges größer. Durch Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten kann ein Großteil ihrer Rendite draufgehen.

Bevor Sie den Schritt wagen Immobilien-Besitzer zu werden sollten sie sich genau über den Markt informieren und in jedem Falle einen Anlageberater konsultieren. Überstürzte Entscheidungen und Investitionen können Sie schnell in den Ruin treiben.